Technik

So funktioniert's!
Nähere Informationen für technisch Interessierte


Das untenstehende Schema erklärt Ihnen die Funktionen der Frigosoft-Teilkomponenten.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Darstellung der Komponenten im Bild!

Frigosoft Frischdienstanlagen arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie eine Klimaanlage oder ein Haushaltskühlschrank: Das am Verdampferausgang der Anlage anstehende, gasförmige Kältemittel wird vom Kompressor angesaugt, verdichtet und wieder abgegeben. Das unter hohem Druck stehende und erhitzte Gas gelangt zum Kondensator (einem Wärmetauscher mit großer Oberfläche) und gibt seine Wärme an die Umgebung ab, wobei es vom dampfförmigen in den flüssigen Zustand übergeht. Das abgekühlte Kältemittel wird nun in den Verdampfer eingespritzt, verliert dabei an Druck und wird wieder zu Gas. In diesem Zustand entzieht es der Umgebung des Verdampfers (sprich: dem Kühlraum) Wärme.

Bei der als Zubehör erhältlichen Frigosoft Heißgas-Abtauung zirkuliert das Kältemittel nur zwischen Kompressor und Verdampfer, nimmt also nur Wärme auf und gibt sie nicht wieder an die Außenluft ab. Die Folge: Die Temperatur der Kältemittelleitungen nimmt zu und der Verdampfer ist schnell von Vereisungen befreit.

Der Kompressor für Fahrkühlung wird per Keilriemen direkt vom Fahrzeugmotor angetrieben. - Für die Standkühlung (Zubehör) wird ein zweiter Kompressor eingesetzt, der über einen an 230-V-Netzspannung angeschlossenen Elektromotor betrieben wird.



Die Basiskomponenten der Frigosoft Frischdienstanlagen sind perfekt in das Fahrzeug integriert. Verwendet werden DIAVIA-Standardkomponenten für die Fahrzeugklimatisierung - ausgereift in der Großserienproduktion und betreut durch ein ebenso kompetentes wie dichtes Servicenetz.

Der Kompressor für die Fahrkühlung und der Kondensator werden, wie bei einer Auto-Klimaanlage üblich, im Motorraum montiert, die Kältemittelleitungen werden unter dem Fahrzeug bzw. in vorhandenen Durchführungen verlegt.



Die kältespendende Verdampfereinheit mit zwei (Frigosoft 2000) bzw. drei Lüftern (Frigosoft 3000) beansprucht an der Decke des Laderaums kaum Platz und stört weder beim Be- und Entladen noch beim Reinigen der Kühlzelle.


Diese Anordnung des Verdampfers ist gegenüber Dachaufbauten nicht nur in Tiefgaragen von Vorteil: die gekühlte Luft kann optimal zirkulieren. Weder die aerodynamischen Eigenschaften noch die Gesamtstabilität des Fahrzeugs werden beeinträchtigt.



Über die unter dem Wagenboden angeordneten Ventile wird die Heißgas-Abtauung gesteuert.



Die Standkühlung schluckt keinen Laderaum: Der zweite Kompressor wird im Sockel der Beifahrer-Sitzbank montiert. - Da die Komponenten der Anlage auch bei Standkühlung über den Bordstrom des Fahrzeugs mit Spannung versorgt werden, ist hier zusätzlich ein IUOU-Ladegerät untergebracht, das während des Standbetriebs die Fahrzeugbatterie lädt.

Standkühlung ohne Kompromisse: Der 230-V-Anschluß erfolgt über eine spritzwassergeschützte Außensteckdose. Die Gefahr von Kabelbrüchen bei der Verlegung durch Tür- oder Fensterspalten besteht nicht, das Fahrzeug kann vollständig verschlossen werden. - Im Fahrzeug sind die 230-V-Leitungen in Form von hochfesten Panzerkabeln ausgeführt, die selbst härtesten Erschütterungen und Witterungseinflüssen standhalten. Die Standkühlung wird vollautomatisch aktiviert, sobald der Anschluß an das 230-V-Netz erfolgt.

Intelligenz auf kleinem Raum: Die Steuerelektronik zum Betrieb der Standkühlung. Der Elektroantrieb für den Kompressor wird durch ein Motorschutzrelais vor Überlastungen geschützt - bei Auslösung wird der Antrieb ausgeschaltet und über einen Piezo-Summer Alarm gegeben. Die Elektronik blockiert auch den Anlasser des Frischdienstfahrzeugs, solange die Standkühlung aktiviert ist. Ein gleichzeitiger Betrieb von Fahr- und Standkühlung ist somit unmöglich.

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